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€ 33.00  
€ 34,00 [A]
sFr 56,00


Band 4
zweisprachig
Mit einem Bericht aus der Übersetzerwerkstatt
und einem Essay von Bernhard Klein.
296 Seiten
 
ISBN / Bestellnr.:978-3-89716-159-7  
 

William Shakespeare / Frank Günther
Love's Labour's Lost • Verlorene Liebesmüh

Komödie


Der König von Narvarra und seine Freunde Berowne, Longaville und Dumain haben geschworen, drei Jahre enthaltsam zu studieren. Da erscheint die Prinzessin von Frankreich mit ihren Hofdamen Rosaline, Maria und Katharina, um im Auftrag ihres Vaters eine ungeklärte Gebietsfrage zu erörtern. Zuerst verheimlichen die verliebten Männer den Eidbruch voreinander, doch als alles herauskommt, beschließen sie, die Damen zu freien. Auf einem Fest tauchen sie als Russen maskiert auf. Die ebenfalls maskierten Frauen haben die Geschenke der Männer, an denen sie sie erkennen können, vertauscht, so dass diese sich blamieren, weil sie der jeweils Falschen ihre Liebe gestehen. Als plötzlich ein Bote die Nachricht vom Tod des Königs von Frankreich überbringt und die Frauen abreisen möchten, wollen die Männer ihre Damen ohne Antwort auf ihre Liebesschwüre nicht ziehen lassen. Die Frauen verlangen ein Jahr der Bewährung. Die Männer bleiben skeptisch zurück.


 

Frank Günther, geboren 1947 in Freiburg, aufgewachsen in Wiesbaden; Studium der Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaft in Mainz und Bochum; gleichzeitig den Verlockungen des Theaters erlegen: Regieassistenz beim amerikanischen Regisseur Charles Marowitz in Wiesbaden, Bochum und London; darüber Kontakt zum englischen off-off-Theater, im Dunstkreis von Peter Brook, dessen Sommernachtstraum später die Initialzündung für die eigene Theater- und Spracharbeit wurde; intensive Beschäftigung mit englischer Schauspielerausbildung und deren Prinzipien. Regieassistent in Bochum und am Staatstheater Stuttgart; gleichzeitig Lehrauftrag an der dortigen Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst; danach fester Regisseur in Heidelberg; nach zwei Jahren und einem halben Dutzend eigener Inszenierungen aus Ekel vorm Theater nach Amerika geflohen: ein Jahr on the road als Tabakpflücker, Kellner und Tellerwäscher in Kanada und USA, ohne Millionär geworden zu sein; danach Rückkehr nach Deutschland; erste Übersetzungen elisabethanischer Dramatiker und erneute Regiearbeit in Hassliebe zum Theater, etwa in Heidelberg, Bielefeld, Basel und Wiesbaden; Beginn der Shakespeare-Übersetzerei als Auftragsarbeit, die im Laufe der Jahre zur Hauptbeschäftigung wurde; seit 1974 zunehmender Rückzug aus der städtischen Welt aufs Land, wo er heute noch zwischen Büchern und Bienen sitzt und am Schreibtisch theaterspielend alte und neue Dramatik übersetzt. Nach Abschluss der Gesamtausgabe 2014 wird Frank Günther die erste Einzelperson sein, die das Gesamtwerk Shakespeares übersetzt hat. Auszeichnungen und Ernennungen: Christoph-Martin-Wieland-Preis für Übersetzer 2001, Übersetzerpreis der Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Stiftung; 2006 Gastprofessur für Poetik der Übersetzung an der Freien Universität Berlin WS 2007/2008.



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