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€ 30,00  
€ 30,90 [A]
sFr 51,00

Band 1
zweisprachig

Mit einem Bericht aus der Übersetzerwerkstatt

und einem Essay von Wolfgang Riehle
200 Seiten

 
ISBN / Bestellnr.:978-3-89716-157-3  
 

William Shakespeare / Frank Günther
The Comedy of Errors • Komödie der Irrungen
Komödie

 

Der Kaufmann Egeon aus Syrakus landet auf der Suche nach seinem verschollenen Zwillingssohn Antipholus an der Küste von Ephesus. Dort wird er verhaftet, da Syrakus und Ephesus miteinander in einem Handelskrieg stehen, und da Egeon das Lösegeld nicht zahlen kann, wird er zum Tode verurteilt. Egeon erklärt, warum er nach Ephesus kam. Vor Jahren wurden seine Söhne sowie ein weiteres Zwillingspaar, Diener der Brüder, bei einem Schiffsunglück getrennt, bei dem auch Egeons Gattin verloren ging. Der gerührte Herzog von Ephesus gewährt Egeon zur Beschaffung des Lösegeldes Aufschub bis zum Abend.

Am gleichen Tag wie sein Vater landet auch der zweite Sohn Egeons, ebenfalls Antipholus benannt, begleitet von Dromio, seinem Diener, auf der Suche nach seinem Bruder in Ephesus. Das gleichzeitige Auftauchen des Bruders Antipholus aus Syrakus führt zu einer Reihe an Verwicklungen, denn tatsächlich lebt der Verlorengeglaubte als erfolgreicher Geschäftsmann in Ephesus. Adriana, Frau des Antipholus aus Ephesus, verlangt vom fälschlich für ihren Mann gehaltenen Antipholus aus Syrakus, dass er endlich zum Essen kommen solle – dieser streitet aber jede Verbindung mit ihr ab und umwirbt stattdessen deren Schwester; infolgedessen wird Antipholus aus Ephesus nicht mehr eingelassen und beschließt daher, mit einer Kurtisane zu essen und ihr ein eigentlich für seine Frau bestimmtes Diadem zu vermachen. Der Goldschmied aber gibt das Diadem dem suchenden Bruder, fordert seinen Lohn jedoch von Antipholus von Ephesus, was dieser empört ablehnt und dadurch wiederum in Schwierigkeiten gerät. Auch die Zwillingsdiener Dromio und Dromio reihen sich in die Verwechslungen ein. Beide Antipholus-Brüder zweifeln schließlich an ihrer Zurechnungsfähigkeit, bis die Zwillingspaare endlich direkt aufeinandertreffen. Schließlich entpuppt sich die Äbtissin eines Klosters als Egeons Frau und Mutter der Brüder. Die Familie wird wieder zusammengeführt und der Herzog begnadigt Egeon.


 

Frank Günther, geboren 1947 in Freiburg, aufgewachsen in Wiesbaden; Studium der Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaft in Mainz und Bochum; gleichzeitig den Verlockungen des Theaters erlegen: Regieassistenz beim amerikanischen Regisseur Charles Marowitz in Wiesbaden, Bochum und London; darüber Kontakt zum englischen off-off-Theater, im Dunstkreis von Peter Brook, dessen Sommernachtstraum später die Initialzündung für die eigene Theater- und Spracharbeit wurde; intensive Beschäftigung mit englischer Schauspielerausbildung und deren Prinzipien. Regieassistent in Bochum und am Staatstheater Stuttgart; gleichzeitig Lehrauftrag an der dortigen Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst; danach fester Regisseur in Heidelberg; nach zwei Jahren und einem halben Dutzend eigener Inszenierungen aus Ekel vorm Theater nach Amerika geflohen: ein Jahr on the road als Tabakpflücker, Kellner und Tellerwäscher in Kanada und USA, ohne Millionär geworden zu sein; danach Rückkehr nach Deutschland; erste Übersetzungen elisabethanischer Dramatiker und erneute Regiearbeit in Hassliebe zum Theater, etwa in Heidelberg, Bielefeld, Basel und Wiesbaden; Beginn der Shakespeare-Übersetzerei als Auftragsarbeit, die im Laufe der Jahre zur Hauptbeschäftigung wurde; seit 1974 zunehmender Rückzug aus der städtischen Welt aufs Land, wo er heute noch zwischen Büchern und Bienen sitzt und am Schreibtisch theaterspielend alte und neue Dramatik übersetzt. Nach Abschluss der Gesamtausgabe 2014 wird Frank Günther die erste Einzelperson sein, die das Gesamtwerk Shakespeares übersetzt hat. Auszeichnungen und Ernennungen: Christoph-Martin-Wieland-Preis für Übersetzer 2001, Übersetzerpreis der Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Stiftung; 2006 Gastprofessur für Poetik der Übersetzung an der Freien Universität Berlin WS 2007/2008.



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