Bitte melden Sie sich an:

E-Mail

« bücher/ arrow Shakespeare Gesamtausgabe/ arrow A Midsummer Night's Dream • Ein Sommernachtstraum
+
-
  
€ 30,00  
€ 30,90 [A]
sFr 51,00


Band 2
zweisprachig
Mit einem Bericht aus der Übersetzerwerkstatt
und einem Essay von Sonja Fielitz.
204 Seiten
 
ISBN / Bestellnr.:978-3-89716-156-6  
 

William Shakespeare / Frank Günther
A Midsummer Night's Dream • Ein Sommernachtstraum
Komödie

Herzog Theseus von Athen bereitet seine Hochzeit mit der besiegten Amazonenkönigin Hippolyta vor. Da kommt Egeus an den Hof, um seine Tochter Hermia anzuklagen: Sie weigert sich, den ihr vom Vater bestimmten Demetrius zu heiraten, weil sie Lysander liebt. Für solchen Ungehorsam dem Vater gegenüber kann sie nach athenischem Recht mit dem Tod bestraft werden. Hermia flieht daher mit Lysander in den nahen Wald, verfolgt von Demetrius, dem wiederum die in ihn verliebte Helena nacheilt. Im Wald herrscht gerade ein eifersüchtiger Streit zwischen dem Elfenkönig Oberon und seiner Gattin Titania. Ihr Zwist hat selbst die Ordnung der Natur durcheinander gebracht. Um Titania zu bestrafen, lässt sich Oberon von Puck, einem koboldhaften Elf, eine Wunderblume bringen. Ihr Zaubersaft, schlafenden ins Auge geträufelt, macht den Erwachenden in jede Kreatur, die er zuerst erblickt, wie toll verliebt. Zunächst werden die beiden athenischen Liebespaare durch Puck, der Demetrius im Auftrag Oberons in Helena verliebt machen soll und dem aber dabei eine Verwechslung unterläuft, völlig in Verwirrung gebracht. Demetrius und Lysander verfolgen nun Helena mit ihrer Liebe, während die zuvor so heftig umworbene Hermia allein dasteht. Helena fühlt sich verspottet, Hermia verraten, die beiden Mädchen beschimpfen einander, und die Männer beginnen zu kämpfen. Inzwischen proben Handwerker auf einer Waldlichtung ein Schauspiel, das sie zur Hochzeit bei Hof aufführen wollen. Puck zaubert dem Weber Zettel einen Eselskopf, in den sich die erwachende Titania kraft der Wunderblume leidenschaftlich verliebt. Von Puck geneckt, irren die anderen Liebespaare, einander suchend und verfolgend, durch den Wald. Doch mit dem anbrechenden Morgen zerrinnt der nächtliche Traum. Im von Oberon heraufbeschworenen Zauberschlaf werden die Verwirrten von Oberon aus der Verzauberung gelöst, außer Demetrius, der zu Helena findet. Oberon versöhnt sich mit Titania, Herzog Theseus verzeiht den Liebespaaren und besiegelt ihren Ehebund. Er lädt sie zu seinem Hochzeitsfest, bei dem die Handwerker ihr tragikomisches Spiel von Pyramus und Thisbe zeigen dürfen. Als die Nacht hereinbricht, segnen Oberon und Titania die Paare und ihre künftigen Kinder.

 

Frank Günther, geboren 1947 in Freiburg, aufgewachsen in Wiesbaden; Studium der Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaft in Mainz und Bochum; gleichzeitig den Verlockungen des Theaters erlegen: Regieassistenz beim amerikanischen Regisseur Charles Marowitz in Wiesbaden, Bochum und London; darüber Kontakt zum englischen off-off-Theater, im Dunstkreis von Peter Brook, dessen Sommernachtstraum später die Initialzündung für die eigene Theater- und Spracharbeit wurde; intensive Beschäftigung mit englischer Schauspielerausbildung und deren Prinzipien. Regieassistent in Bochum und am Staatstheater Stuttgart; gleichzeitig Lehrauftrag an der dortigen Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst; danach fester Regisseur in Heidelberg; nach zwei Jahren und einem halben Dutzend eigener Inszenierungen aus Ekel vorm Theater nach Amerika geflohen: ein Jahr on the road als Tabakpflücker, Kellner und Tellerwäscher in Kanada und USA, ohne Millionär geworden zu sein; danach Rückkehr nach Deutschland; erste Übersetzungen elisabethanischer Dramatiker und erneute Regiearbeit in Hassliebe zum Theater, etwa in Heidelberg, Bielefeld, Basel und Wiesbaden; Beginn der Shakespeare-Übersetzerei als Auftragsarbeit, die im Laufe der Jahre zur Hauptbeschäftigung wurde; seit 1974 zunehmender Rückzug aus der städtischen Welt aufs Land, wo er heute noch zwischen Büchern und Bienen sitzt und am Schreibtisch theaterspielend alte und neue Dramatik übersetzt. Nach Abschluss der Gesamtausgabe 2014 wird Frank Günther die erste Einzelperson sein, die das Gesamtwerk Shakespeares übersetzt hat. Auszeichnungen und Ernennungen: Christoph-Martin-Wieland-Preis für Übersetzer 2001, Übersetzerpreis der Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Stiftung; 2006 Gastprofessur für Poetik der Übersetzung an der Freien Universität Berlin WS 2007/2008.





Zuletzt angesehen:


 Impressum  •  AGB  •  Kontakt© ars vivendi verlag GmbH & Co. KG